Angebote

  • Caritas

    In Schermbeck ist die Caritas Anlaufpunkt und Koordinationsstelle für die Flüchtlingshilfe. In enger Kooperation mit der Gemeinde leistet die Caritas sozialpädagogische Beratung und Begleitung, die vor allem Menschen benötigen, deren Asylantrag noch nicht entschieden oder bereits abgelehnt wurde. Die Caritas versorgt die Menschen in ihren elementaren Grundbedürfnissen. Neben Unterbringung und Ausstattung organisiert die Caritas Sprachkurse, unterstützt bei der gesundheitlichen Versorgung und kümmert sich um die besonderen Belange der Kinder.

     

    Ansprechpartner:
    Fachbereichsleiter bei der Caritas
    Guido Busch
    Telefon 02064-18019
    g.busch@caritas-dinslaken.de

     

    Ehrenamtskoordinatorin in Schermbeck
    Monika Liesenfeld
    Telefon 0160 90449226

  • Kleiderkammer

    Wer auf der Flucht lediglich das dabei hatte, was sie oder er am Leib trug oder in einer Tasche mit sich tragen konnte, braucht neue Kleidung. In Schermbeck sind vor allem junge, oft schlanke Männer eingetroffen, die nun regelmäßig Kleidung benötigen. Die Kleiderkammer der Pfarrcaritas nimmt gut erhaltene, getragene Kleidung entgegen und gibt sie an diejenigen weiter, die dringend warme Kleidung für den Winter benötigen oder Arbeitskleidung, wenn sie in eine Ausbildung oder eine berufliche Tätigkeit vermittelt wurden. Auch Kleidung für Schwangere wird dankend entgegengenommen, außerdem Handtücher, Bettwäsche, Kinderkleidung und Kinderwagen, Töpfe und Geschirr, denn nicht nur Kleidung, sondern auch Hausrat wird in der Kleiderkammer ausgegeben.


    Kleiderkammer im Ecco-Hotel

    Kleiderannahme: Mo.- Do. 07.30 – 16.00 Uhr und Fr. 07.30 – 13.00 Uhr

    Kleiderausgabe, 1. Etage: Dienstag: 10.00 Uhr – 11.00 Uhr und Donnerstag: 10.00 Uhr – 11.00 Uhr

     

    Ehemaliges Ecco-Hotel
    Maassenstraße 1
    46514 Schermbeck

  • Sportvereine

    Im Freizeitbereich gibt es Vereine und Einzelpersonen, die sich darum bemühen, Flüchtlinge einzubinden. Es gibt Einladungen von Joggern und Fußballern und die Tischtennisabteilung des SV Schermbeck hat ebenfalls eingeladen. Der SV Schermbeck (Infotelefon: 0173-7271351) ist mit seinen vielen sportlichen Aktivitäten ein idealer Anlaufpunkt für Flüchtlinge, die am Alltagsleben teilhaben und Freunde finden möchten. Schon jetzt sind regelmäßig 20 bis 25 Flüchtlinge sportlich eingebunden und viele Kinder und Jugendlichen sind in den verschiedenen Sportarten dazu gestoßen. Momentan ist ein neues Gebäude am Waldsportplatz in der Planungsphase, das Abraham-Haus. Dort können Flüchtlinge noch besser integriert werden.

     

    Auch der Wassersportverein und der TuS Gahlen heißen Flüchtlinge herzlich willkommen.

     

    Falls Ihnen und Ihrem Sportverein schon die Idee gekommen ist, Flüchtlinge sportlich zu integrieren, dann sprechen Sie die Ehrenamtskoordinatorin der Caritas an oder machen Sie Werbung für Ihre Veranstaltung in den Gruppenunterkünften.

     

    Ansprechpartner Sportvereine:

    1. Vorsitzender des Gemeindesportverbands   
    Hans Kutscher    
    1.vorsitzender@gsv-schermbeck.de
    Schmetzberg 12c, 46514 Schermbeck
    Tel.  02853 3778
    Mobil 0173 7301999

  • Andere Vereine

    Eine Mitgliedschaft im Verein ist gelebte Integration. Bei einer gemeinsamen Beschäftigung mit einem gemeinsamen Ziel können Flüchtlinge ihre wenig zufriedenstellenden Lebensumstände vielleicht für einen Moment vergessen oder das lange Warten auf den Ausgang des Asylverfahrens verkürzen. Im Verein entstehen Freundschaften und Kontakte werden geknüpft.

     

    Wenn Sie in einem Verein aktiv sind, der Flüchtlinge einbeziehen möchte, dann zögern Sie nicht, sich an die entsprechenden Stellen zu wenden, einen Aushang in einer der Unterkünfte zu machen oder Flüchtlinge in Begegnungszentren und zum Beispiel im Café International anzusprechen. Die Hemmschwelle ist unter Umständen auf Seiten der Flüchtlinge sehr hoch und kann durch eine persönliche Einladung vielleicht überwunden werden.

  • Wohnungsvermietung

    Ihr Wohnraum ist willkommen. Durch die Vermietung privater Wohnungen an Flüchtlinge, können sie einen geregelten Alltag aufnehmen und beginnen, sich zu Hause zu fühlen. Solange Flüchtlinge auf Sozialleistungen angewiesen sind, übernehmen das Jobcenter oder die Sozialämter die Mietleistungen. Als Vermieter können Sie selbst bestimmen, wer in Ihre Wohnung einzieht. Mieter und Vermieter haben die gleichen Rechte und Pflichten, die Mieter und Vermieter grundsätzlich haben, wenn Sie ein Mietverhältnis eingehen. Aber Sie leisten in diesem Fall einen großen Beitrag zu gelungener Integration.

     

    Ansprechpartner im Rathaus für Vermieter:
    Winfried Thomann, Telefon 02853-910221, Zimmer 221

  • Kirchengemeinden

    Die Kirchengemeinden in Schermbeck, die katholische und die evangelische Kirchengemeinde, sind in besonderer Weise um die neu angesiedelten Flüchtlinge bemüht.

     

    Pfarrer i.R. Wolfgang Bornebusch der evangelischen Gemeinde hat sich mit vielen Flüchtlingen unterhalten, um ihre Geschichten zu erfahren und teilen zu können. Wenn wir wissen, was Menschen vor ihrer Flucht und auf dem Weg zu uns durchgemacht haben, entstehen Verständnis und Empathie, und ein Gefühl dafür, dass manche Fragen nicht gleich beim ersten Zusammentreffen gestellt werden können, die an das Trauma von Flucht und Verlust der Heimat rühren. Die einzelnen Berichte finden Sie hier

     Die Caritas als kirchliche Organisation hat die hauptamtliche Flüchtlingsarbeit in Schermbeck übernommen und ist zentrale Ansprechpartnerin in den meisten Belangen von Geflüchteten. Die Caritas ist in der Betreuung, Wohnungssuche, Asylberatung, Jobvermittlung und Integration tätig.

    In vielen Ratgebern informiert die Caritas über die ehrenamtliche Unterstützung von Flüchtlingen. Hier finden Sie kompakte hilfreiche Informationen.

  • Abrahamhaus

    Auf dem Sportgelände des Waldsportplatzes in Altschermbeck möchte der SV Schermbeck ein eigenes Gebäude errichten, das dem Zweck der Integration von Flüchtlingen in die sportlichen Aktivitäten des Vereins dient. Das Projekt wird vom Land NRW finanziell gefördert. Das Integrationszentrum ist dreistöckig geplant und wird im bisherigen Eingangsbereich der Sportanlage entstehen. Vereinsmitglieder und Flüchtlinge werden beim Bau mithelfen. Es ist geplant, dass das neue Begegnungszentrum allen Abteilungen des SV Schermbeck zur Nutzung offensteht. Baubeginn soll Frühjahr 2017 sein. Mit der Fertigstellung wird Mitte 2018 gerechnet.

  • Café International

    Regelmäßig etwa einmal im Monat findet im Pfadfinderhaus St. Georg in Schermbeck das Café International statt, eine Möglichkeit, um ins Gespräch zu kommen, Hilfe anzubieten oder einfach miteinander eine Runde am Kicker zu spielen. Oft wird internationales Essen angeboten und der gemeinsame Tee ist fester Bestandteil. Auf dem ständig aktualisierten Veranstaltungskalender der Gemeinde Schermbeck finden Sie den nächsten Termin: www.wir-sind-schermbeck.de/events

    Café International, Sonntag, 22. Januar 2017, ab 15:00 Uhr im Pfadfinderheim

    Ansprechpartnerin: Monika Liesenfeld, Telefon 0160 90449226

  • Gastfamilie

    Sie können Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen. Die Privatunterbringung unterliegt ganz bestimmten Auflagen. Informationen bekommen Sie beim Sozialamt im Rathaus und im Fachbereich Finanzen bei Winfried Thomann, Telefon 02853-910221, Zimmer 221. Der gemeinsame Alltag ist die beste Integration.

     

    Falls Sie schon Kontakt zu jemandem aufgenommen haben und gerne eine bestimmte Person aufnehmen möchten, dann können Sie direkt mit dieser Person einen Mietvertrag abschließen. Dafür muss der Flüchtling dann die Behörde informieren und einen Antrag für den Umzug stellen. Am besten klären Sie im Vorfeld genau, um welche Art von Wohnraum es sich handelt, ob Familienanschluss möglich und gewollt ist, ob es eine separate Wohnung ist, die Sie vermieten möchten, oder wie Sie sich das Zusammenleben vorstellen. So werden Missverständnisse und falsche Erwartungen von vorneherein vermieden. Auch sind genaue Angaben für das Amt wichtig, denn die Behörde muss den Wohnraum genehmigen.

  • Pflegefamilien

    Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind in einer Pflegefamilie sehr gut aufgehoben. Nachdem sie in ihrem Heimatland oft Unvorstellbares erlebt und den schweren Weg zu uns geschafft haben, müssen Kinder und Jugendliche zur Ruhe kommen. Sie brauchen Stabilität, Zeit und unter Umständen auch psychologische Begleitung, um ankommen zu können und traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Welche Möglichkeiten und Grenzen es für die Aufnahme unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge als Pflegekinder gibt, können Sie zum Beispiel beim Jugendamt erfragen. Für Schermbeck ist das Kreisjugendamt Wesel zuständig.


     
    Leukers, Nadine
    Telefon: 0281 207-7430
    Büro: Wesel, Jülicher Straße 6, Zimmer 037

     

    Markett, Ute
    Telefon: 0281 207-7419
    Büro: Wesel, Jülicher Straße 6, Zimmer 033

     

    Ruder-Nühlen, Annette
    Telefon: 0281 207-7429
    Büro: Wesel, Jülicher Straße 6, Zimmer 030

     

    Stutz, Elisabeth
    Telefon: 0281 207-7427
    Büro: Wesel, Jülicher Straße 6, Zimmer 035

     

    Teuber, Oliver
    Telefon: 0281 207-5816
    Büro: Xanten, Karthaus 14

     

    Weiß, Regina
    Telefon: 0281 207-7426
    Büro: Wesel, Jülicher Straße 6, Zimmer 036

     

    Wenning, Marissa
    Telefon: 0281 207-7420
    Büro: Wesel, Jülicher Straße 6, Zimmer 035

  • Vormundschaft für unbegleitete Minderjährige

    Zehntausende unbegleitete Jugendliche sind in den vergangenen Jahren aus Krisengebieten nach Deutschland geflüchtet. Ehrenamtliche Helfer unterstützen diese junge Menschen, die in Deutschland eine Zukunft suchen. Es werden viele Privatpersonen gesucht, die zum Vormund für Kinder und Jugendliche werden, die ihre Eltern in einem Krisengebiet verloren haben oder zurücklassen mussten. Menschen, die sich vorstellen können, zu Vormündern zu werden, können sich bei der Kreisverwaltung im Jugendamt Wesel melden.

  • Patenschaft

    Informationen über Patenschaften von Flüchtlingskindern und -jugendlichen oder erwachsenen Flüchtlingen gibt es beim Bundesprogramm Menschen stärken Menschen.

     

    Für Interessierte, die sich über die Möglichkeiten im Bereich Patenschaft, Gastfamilie und Vormundschaft informieren wollen, hat das Bundesfamilienministerium eine Telefon-Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 0800 200 50 70 sind Mitarbeiter der Hotline von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und 16.00 Uhr zu erreichen.

  • Musik AG mit Flüchtlingen

    Die Ehrenamtliche Marlies Fengels bietet jeden Dienstagnachmittag an der Maximilian-Kolbe-Grundschule eine Singstunde von 15:00 bis 16:00 Uhr  mit Kindern von 6 -10 Jahren an.